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Unternehmensbeteiligungen / Direktbeteiligungen

Direktbeteiligungen sind Anlageprodukte, bei denen die KäuferInnen zu MiteigentümerInnen an einem Unternehmen werden. Zur Gruppe der Direktbeteiligungen gehören beispielsweise Beteiligungen an Unternehmen in unterschiedlichen rechtlichen Ausprägungen (z.B. als stiller Gesellschafter) oder auch die Beteiligung an einem Projekt im Bereich der erneuerbaren Energien. Gerade Letzteres brachte in den letzten Jahren verschiedene Modelle der BürgerInnenbeteiligung hervor. Diese Definition der Direktbeteiligungen schließt - streng genommen - Aktien mit ein. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Aktien jedoch nicht dazu gezählt.

In der Vergangenheit war festzustellen, dass Direktbeteiligungen eine durchaus sehr rentable Geldanlage darstellen können. Allerdings ist eine sehr sorgfältige Prüfung des Investments notwendig, da es sich hierbei um ein Risikoinvestment handelt. Die Sicherheit von Direktbeteiligungen ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich einzuschätzen. Sie hängt von den wirtschaftlichen Aussichten des Projektes/Unternehmens ab, seiner Rechtsform und dem Beteiligungsvertrag. Eine Ursache hierfür ist, dass es sich bei den Anlageobjekten häufig um Unternehmen im Aufbau handelt, die noch nicht fest im Markt etabliert sind.

Die Liquidität von Direktanlagen ist von der Rechtsform und der Rolle des Gesellschafters abhängig. Generell ist sie als gering einzustufen. Direktbeteiligungen sind daher jedenfalls als langfristige Geldanlage zu betrachten.

Aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten bilden Direktbeteiligungen diejenige Anlageform, die am meisten Transparenz gewährt, insofern, dass sich die AnlegerInnen bewusst an einem von ihnen ausgewählten und als „nachhaltig“ identifizierten Unternehmen (oder Projekt) beteiligen.



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