Zum Seiteninhalt springen oder Zur Navigation springen.

gruenesgeld.at - Die unabh?ngige Informationsplattform f?r ethisch-?kologische Veranlagung

Aktien

Als AktionärIn wird man zur TeilhaberIn an einer Aktiengesellschaft. Für Aktien spricht ihre zumeist recht hohe Rentabilität. Gleichzeitig muss man jedoch in Bezug auf Sicherheit und Liquidität Einschränkungen in Kauf nehmen. Aktien können zwar prinzipiell fast jederzeit verkauft werden, aber in Phasen niedriger Kurse empfiehlt sich dies nicht. Bis zu einem deutlichen Anstieg der Aktienkurse können bisweilen aber Jahre vergehen. Daher sind Aktieninvestments nur als langfristige Anlageform sinnvoll.

Grüne Aktien sind keine spezielle Anlagegruppe, die an der Börse separat gehandelt wird. Sie werden in der Regel auch nicht unter dem Namen "grüne Aktien" oder "Öko-Aktien" angeboten. Der Sammelbegriff "grüne Aktien" bezieht sich vielmehr auf Aktien verschiedener Kategorien von Unternehmen, die hier beispielhaft angeführt sind:

  • Umwelttechnik-Unternehmen
    Hier handelt es sich insbesondere um Umwelttechnologieproduzenten oder um Unternehmen aus dem Entsorgungsbereich.
  • Grüne Pioniere
    Zu grünen Pionieren zählen junge Unternehmen, die für existierende Produktionsverfahren oder Produkte umweltfreundlichere Alternativen entwickeln. Ebenfalls zu grünen Pionieren zählen Unternehmen, deren Produktionsabläufe und Produkte sehr niedrige oder gar keine Umweltbelastungen verursachen.
  • Öko-Leader
    "Öko-Leader" sind Unternehmen, die relativ zu anderen ihrer Branche geringere Umweltbelastungen verursachen.
  • Erneuerbare Energietechnologie-Unternehmen
    Hierbei handelt es sich um Unternehmen aus dem Bereich der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern.
  • Soziale Vorreiter
    Das „soziale Pendants“. Es handelt sich dabei um Unternehmen, die sich besonders im Bereich der sozialen Standards engagieren.

Die Möglichkeit, mit grünen Aktien hohe Rendite zu lukrieren, damit gleichzeitig aber auch ein höheres Risiko einzugehen, besteht gleichermaßen wie bei ihren konventionellen Pendants. Die „Nachhaltigkeit“ grüner Aktien bezieht sich auf die Unternehmen, an denen man Anteile erwerben kann. Es gibt eine Reihe von Ansätzen der einzelnen so genannten Ratingagenturen, welche die Unternehmen bzw. ihre Aktien nach ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien bewerten. Auf Grundlage dieser Bewertungen werden Aktien als „grün“, „ethisch“ oder „nachhaltig“ gehandelt. Die „Nachhaltigkeit“ der Aktien ist somit für AnlegerInnen gut nachvollziehbar.

Servicenavigation